5.3.4 IV. Die Philosophen und kalām-Theologen zwischen dem Reduktionismus der aristotelischen Metaphysik und der offenbarten Lehre der Einzigkeit der Gottheit

Autor: Yusuf Kuhn -

In Wirklichkeit erkennen [die Philosophierenden] grundsätzlich dem Herrn keine Handlung zu, und sie sind daher fürwahr Reduktionisten (muʿaṭṭil). Aristoteles und seine Anhänger affirmieren lediglich [die Existenz von] der Erstursache aus dem Gesichtspunkt, dass sie eine Finalursache ist, wie [es der Fall ist mit] der Bewegung der [Himmels-] Sphäre. Ihnen zufolge geschieht die Bewegung der Sphäre tatsächlich durch Entscheidung (iḫtiyār), wie die Bewegung des Menschen; nun muss es für eine Bewegung durch Entscheidung unvermeidlich etwas geben, das gewollt ist (murād) und das mithin erstrebt wird (maṭlūb). Für sie bedeutet das, dass die Sphäre sich bewegt, indem sie sich der Erstursache angleicht (tašabbuh), wie [es der Fall ist mit] der Bewegung von jemandem, der hinter einem Imām in Entsprechung zu dem Imām betet, und von jemandem, der einem Modell in Entsprechung zu diesem Modell folgt. Das ist die Bedeutung von [ihrer] Angleichung (tašbīh) von ihrer [Bewegung] zu der Bewegung des Liebenden durch den Geliebten. Das bedeutet nicht, dass das Wesen Gottes die Sphäre in Bewegung setzt. Was sie sagen wollen, ist lediglich, dass das, was von der Sphäre gewollt wird, ist, sich Ihm möglichst anzugleichen. Nun ist dies aber aus [mehreren] Gesichtspunkten falsch, die andernorts ausführlich behandelt werden.

Die Erstursache, so sagen sie, die diejenige ist, durch welche die Sphäre sich bewegt, ist eine Ursache von ihr, die sie in Bewegung setzt, genauso wie ein Liebender (ʿāšiq) sich wegen des Geliebten (maʿšūq) bewegt. Es kommt einem Menschen gleich, der Verlangen nach Nahrung empfindet und seine Hand zu ihr hin ausstreckt oder der jemanden sieht, den er liebt, und zu ihm hin eilt. Dieser Geliebte ist derjenige, der in Bewegung setzt, weil derjenige, der sich bewegt, ihn liebt, und nicht, weil er [›der Geliebte‹] die Bewegung initiiert hat (abdaʿa), und auch nicht, weil er ihn [seiend] gemacht hat (faʿala). Sodann affirmieren sie also für die Bewegung der Sphäre nicht [die Existenz von] einem Urheber (muḥdit̠), der jene [Bewegung] als Urheber hervorbringt außer der Sphäre [selbst]; genauso wie die Bejaher des menschlichen Vermögens (qadarī) für die Handlungen des Lebewesens (ḥayawān) nicht [die Existenz von] einem Urheber, der sie als Urheber hervorbringt, affirmieren außer dem Lebewesen [selbst]. Das ist der Grund, warum ihrer Ansicht nach die Sphäre ein großes Lebewesen ist. Sie sagen sogar, dass die Sphäre sich bewegt, indem sie sich der Erstursache angleicht, weil die Erstursache von ihr verehrt wird, von ihr geliebt wird. Dies ist auch der Grund dafür, dass sie sagen, dass Philosophie [darin besteht,] sich Gott anzugleichen, so weit man dazu fähig ist [dies zu tun].

In Wirklichkeit ist für sie der Herr weder ein Gott der Welt noch ein Herr der Welten. Sie gehen in ihrer Affirmation von Ihm allerhöchstens so weit, dass Er eine Bedingung für die Existenz der Welt ist und dass die Vollkommenheit des Erschaffenen darin besteht, an Ihn angeglichen zu sein. Das ist ihnen zufolge die Gottheit [Gottes], und das ist [Seine] Herrlichkeit. Was sie sagen, ist daher schlimmer als das, was die Juden und Nazarener sagen, und sie sind weiter als sie von dem entfernt, was vernünftig ist, und von dem, was in der Tradition überliefert ist, wie andernorts ausführlich dargelegt.

Es ist mithin offensichtlich, dass jene philosophierenden Bejaher des menschlichen Vermögens (qadarī) hinsichtlich aller entstandenen Dinge (Sing: ḥādit̠) der Welt sind und dass sie zu den am meisten irregehenden Menschen gehören. Das ist der Grund, weshalb sie die entstandenen Dinge in Verbindung zu den Naturen bringen, die in den Körpern sind und in der Tat den Vermögen, die in Lebewesen sind, gleichkommen. Sie machen daher jeden Urheber (muḥdit̠) zu einem unabhängigen Agenten, wie die Lebewesen für die Bejaher des menschlichen Vermögens (qadarī), und sie affirmieren für die entstandenen Dinge nicht [die Existenz irgendeines anderen] Urhebers.

Was diese Leute wirklich tun, indem sie dies sagen, ist, zu verwerfen, dass Gott der Herr der Welten ist. Sie affirmieren in der Tat nicht, dass Gott der Herr der Welten ist. Sie gehen vielmehr allerhöchstens so weit, dass sie Ihn zu einer Bedingung für die Existenz der Welt machen. Wenn es wahrhaft untersucht wird, [stellt sich die Tatsache heraus, dass] sie Gottes Herr-der-Welten-Sein auf nichts reduzieren (muʿaṭṭil), genauso wie von jenen unter ihnen gesagt wird, die sagen, dass die Sphäre durch sich selbst notwendig existiert. Diese hingegen affirmieren [die Existenz von] einer Ursache, die weder final, gemäß den früheren unter ihnen, noch aktiv, gemäß den späteren unter ihnen, ist. Wenn es nun wahrhaft untersucht wird, [stellt sich die Tatsache heraus, dass] jenes, [dessen Existenz] sie affirmieren, keine Wirklichkeit hat; das ist der Grund, weshalb die Bejaher der Naturen (ṭabāʾiʿī) unter ihnen es verneinen.

Wenn angenommen wird, dass die Sphäre sich durch ihre [eigene] Entscheidung bewegt, ohne dass Gott ihre Bewegung erschafft, gibt es keinen Beweis, dass das, was sie in Bewegung setzt, eine geliebte (maʿšūq) Ursache ist, an die die Sphäre sich angleicht. Vielmehr ist es vorstellbar, dass das, was sich bewegt (mutaḥarrik), [selbst] das ist, was [es] in Bewegung setzt (muḥarrik). Was dagegen vorgebracht werden kann, ist andernorts ausführlich behandelt worden, und was gegen das vorgebracht werden kann, was1 Aristoteles in der Gotteslehre (al-ʿilm al-ilāhī) angeführt hat, ist aus verschiedenen Gesichtspunkten offensichtlich. Es ist auch [offensichtlich], dass diese [Philosophen] unter den Leuten sind [, die] am meisten unwissend von Gott, dem Mächtigen und Erhabenen, [sind].

Jene von ihnen, die zu den Anhängern der verschiedenen Religionen (ahl al-milal) gehören, – die Anhänger des Islam beispielsweise, wie al-Fārābī,2 Ibn Sīnā und ihresgleichen unter den häretischen (mulḥid) Muslimen, Mūsā ibn Maymūn3 und seinesgleichen unter den häretischen Juden, Mattā4 und Yaḥyā ibn ʿAdī5 und ihresgleichen unter den häretischen Nazarenern – sind, obgleich sie zu den häretischen Anhängern der verschiedenen Religionen gehören, richtiger, was Vernunft und Einsicht in die Gotteslehre betrifft, als die Peripatetiker wie Aristoteles und seine Anhänger, auch wenn die letzteren viele Dinge über Einzelheiten in Fragen der Physik und der Mathematik [sagten], in denen sie die ersteren übertrafen.

Was hier gemeint ist, ist, dass jene [Griechen] in Fragen der Gotteslehre unwissender und hinsichtlich ihrer irregehender waren. Zu diesen [Philosophen, die einer Religion anhängen,] kam in der Tat eine Art von dem gleichen Licht, Einsichten und Rechtleitung [, wie] zu den Anhängern der verschiedenen Religionen [gekommen war]. Dadurch kamen sie also zu [einem Denken] in weniger Finsternis als jene [Griechen]. Das ist der Grund, warum Ibn Sīnā beim Nachweis [der Existenz] der Erstursache von dem Weg seiner Vorläufer (salaf) abgewichen ist und den Weg eingeschlagen hat, der als seiner bekannt ist: die Existenz in notwendig und möglich aufzuteilen und [zu sagen,] dass das Mögliche unvermeidlich des Notwendigen bedarf. Dieser Weg ist derjenige, der als seiner bekannt ist und als der jener, die ihm nachfolgten, wie as-Suhrawardī6 – der getötet wurde – und seinesgleichen unter den Philosophen, Abū Ḥāmid,7 ar-Rāzī,8 al-Āmidī9 und andere unter den späteren kalām-Theologen, die Philosophie mit kalām-Theologie vermischen.

Die Inkohärenz, die Zweifel und die Verwirrung dieser späteren kalām-Theologen, die Philosophie mit kalām-Theologie vermischen, sind häufig, in Entsprechung zur Zunahme an Finsternis, [in] die sie [gestürzt] worden sind durch diese Philosophierenden, die Philosophie mit kalām-Theologie vermischen. Letztgenannten halfen die Lehren der verschiedenen Religionen, ein wenig Licht in ihre Finsternis zu bringen, wohingegen jene [Theologen] sich tiefer in die Finsternis begaben, indem sie sich mit den Lehren der Philosophierenden befassten. Und dies10 [geschah], obwohl bei den kalām-Theologen, die unter den Anhängern der verschiedenen Religionen sind, Dinge zu finden sind, für welche die ʿulamāʾ (Gelehrten) des Glaubens (milla) und die Imāme der Religion sie getadelt haben: Inkohärenz und Skeptizismus über [verschiedene] Dinge und Abgehen von der Wahrheit bei [verschiedenen] Themen, indem sie bei [verschiedenen] Themen [ihren] Launen folgen und bei anderen zur Wahrheit nicht fähig sind. Sie sind in der Tat nicht dazu fähig gewesen, die Vernunftbeweise zu erkennen, die Gott in Seinem Buch anführt, und sie sind von diesem Weg abgegangen zugunsten anderer, durch Neuerung eingeführter [Wege], in denen es nichtige [Behauptungen] gibt. Aufgrund dessen wichen sie von einigem von der Wahrheit ab, die ihnen und anderen gemeinsam war; sie verstrickten sich in einige der nichtigen, durch Neuerung eingeführten [Ideen]; sie schlossen von der Bekundung von Gottes Einzigkeit (tawḥīd) Dinge aus, die Teil davon sind – wie die Bekundung der Einzigkeit der Göttlichkeit (tawḥīd al-ilāhīya) und die Affirmation der Wirklichkeiten der Namen Gottes und Seiner Attribute. Und hinsichtlich der Bekundung von Gottes Einzigkeit (tawḥīd) hatten sie Wissen von nichts außer der Bekundung der Einzigkeit der Herrlichkeit (tawḥīd ar-rubūbīya), die darin besteht, zu bezeugen, dass Gott der Schöpfer von allem ist und sein Herr; nun ist aber eine solche Lehre der göttlichen Einzigkeit [eine, die] die Beigeseller ebenfalls zu bezeugen pflegten, über die Gott sagte: »Wenn du sie fragst: Wer ist es, der die Himmel und die Erde erschaffen hat? – werden sie sicherlich antworten: Gott.«11 […]

Jede Person, die dem Gesandten, Gott möge ihn segnen und ihm Frieden gewähren, seinen Gefährten und jenen, die ihnen nachfolgten im Gutes-Tun, näher ist, ist einer vollkommenen Bekundung von Gottes Einzigkeit (tawḥīd) und Glauben, Vernunft (ʿaql) und Gnosis (ʿirfān) näher. Jede Person, die von ihnen weiter entfernt ist, ist auch von jener weiter entfernt.

Die späteren die göttlichen Attribute affirmierenden kalām-Theologen (mutakallimat al-it̠bāt), die Theologie mit Philosophie vermischen – wie ar-Rāzī, al-Āmidī und ihresgleichen – stehen niedriger als Abū l-Maʿālī al-Ǧuwaynī12 und ähnliche [Theologen], was das Bezeugen der Lehre von der göttlichen Einheit (tawḥīd) und die Affirmation der Attribute der Vollkommenheit betrifft. Abū l-Maʿālī und ähnliche [Theologen] stehen niedriger als Qāḍī Abū Bakr Ibn aṭ-Ṭayyib13 und ähnliche [Theologen] in diesen Angelegenheiten. Diese stehen niedriger als Abū l-Ḥasan al-Ašʿarī14 in dieser Angelegenheit; al-Ašʿarī steht in dieser Angelegenheit niedriger als Abū Muḥammad Ibn Kullāb15; Ibn Kullāb steht niedriger als die Altvorderen (salaf) der Gemeinschaft und der Imāme in dieser Angelegenheit.

Die kalām-Theologen, die unter den Leuten waren, die die göttlichen Attribute affirmieren (mutakallimat ahl al-it̠bāt) und die die Vorherbestimmung (qadar) bezeugen, sind, was die Lehre von der göttlichen Einzigkeit (tawḥīd) und die Affirmation der Attribute der Vollkommenheit anbelangt, besser als die Bejaher des menschlichen Vermögens (qadarī) - die Muʿtaziliten, die Šīʿiten und andere -, weil die Leute, die die göttlichen Attribute affirmieren, (ahl al-it̠bāt) für Gott die Vollkommenheit der Macht (qudra), die Vollkommenheit des Willens (mašīʾa) und die Vollkommenheit der Schöpferkraft (ḫalq) affirmieren. [Sie affirmieren,] dass Er darin einzig (munfarid) ist, diese [Vollkommenheit] zu besitzen, und sie sagen, dass Er allein der Schöpfer aller Dinge ist – der identifizierbaren konkreten Dinge (ʿayn) und der Akzidenzien. Das ist der Grund, warum sie als das exklusivste Attribut des Herrn die Macht des Erschaffens (iḫtirāʿ) betrachten. Eine genaue Untersuchung zeigt jedoch, dass in Wahrheit die Macht des Erschaffens eine unter der Gesamtheit Seiner exklusivsten Eigenschaften ist; sie ist nicht, sie allein, das exklusivste Seiner Attribute. Diese [Bejaher des menschlichen Vermögen] schließen die Handlungen des Lebewesens (ḥayawān) davon aus, von Ihm erschaffen zu sein. Was sie wirklich sagen, läuft darauf hinaus, diese entstandenen Entitäten eines sie erschaffenden [Prinzips] zu berauben (taʿṭīl) und [die Existenz von] Teilhabern Gottes, die sie machen, zu affirmieren. Viele der späteren Bejaher des menschlichen Vermögens sagen, dass die Diener diese [Handlungen] erschaffen; was ihre Vorgänger (salaf) betrifft, so wagten sie nicht, dies zu sagen.

Darüber hinaus affirmieren die kalām-Theologen, die unter den Leuten waren, die die göttlichen Attribute affirmieren, (mutakallimat ahl al-it̠bāt) für Gott die Attribute der Vollkommenheit wie Leben, Wissen, Macht, Rede, Gehör und Gesicht. Was diese [Theologen, die kalām mit Philosophie vermischen,] betrifft, so affirmieren sie dies ebenfalls, haben aber ein mangelhaftes Verständnis einiger der Attribute der Vollkommenheit und ein mangelhaftes Verständnis der göttlichen Einzigkeit (tawḥīd). Sie sind daher der Ansicht, dass eine vollkommene Bekundung der göttlichen Einzigkeit darin besteht, die Einzigkeit der Herrlichkeit zu bekunden, und sie sind nicht aufgestiegen zu der [höheren] Bekundung der Einzigkeit der Göttlichkeit, welche die Gesandten gebracht haben und mit der die Bücher herabgesandt worden sind. Der Grund dafür ist, dass sie vieles von dem, was sie sagen, (kalām) von den kalām-Theologen der Muʿtaziliten übernommen haben und dass die Muʿtaziliten in dieser Angelegenheit mangelhaft sind: Sie haben in der Tat die Einzigkeit der Herrlichkeit nicht völlig bekundet, wie sie es verdient [bekundet zu werden]; wie [sollten sie] da a fortiori die Einzigkeit der Göttlichkeit [völlig] bekundet [haben]? Und trotzdem sind die Imāme der Muʿtaziliten und ihre šayḫs (führenden Gelehrten), die Imāme der Ašʿariten, die Karrāmiten16 und ihresgleichen besser, was das Bezeugen der Einzigkeit der Herrlichkeit betrifft, als die ašʿaritischen Philosophierenden wie ar-Rāzī, al-Āmidī und ähnliche [Denker]. Die letzteren haben in der Tat dies mit der Lehre von der göttlichen Einzigkeit der Philosophen vermischt – wie etwa Ibn Sīnā und ähnliche [Denker]; was nun die göttliche Einzigkeit anbelangt, so gehört diese Lehre (kalām) zu denen, die am weitesten von der Wahrheit entfernt sind, obgleich sie besser ist als das, was von ihren alten [Pendants] – Aristoteles und seinesgleichen – gesagt wurde.17


1 E ap. cr.: [buṭlān] E

2Abū Naṣr Muḥammad al-Fārābī (gest. 339/950), Philosoph und Logiker.

3D.h. Maimonides (gest. 1204).

4Mattā ibn Yūnus al-Qunnāʾī, Abū Bišr (gest. 328/940), irakischer nestorianischer Übersetzer und Kommentator von Aristoteles, Lehrer von al-Fārābī.

5Yaḥyā ibn ʿAdī (gest. 363/974), irakischer christlicher Philosoph und Theologe, Übersetzer und Kommentator von Aristoteles.

6Šihāb ad-Dīn Yaḥyā as-Suhrawardī, Theosoph und Mystiker, hingerichtet in Aleppo 587/1191; siehe Ibn Taymiyya, Darʾ at-taʿāruḍ, übersetzt in: Yahya Michot, A Mamlūk Theologian’s Commentary I, S. 183.

7Abū Ḥāmid Muḥammad al-Ġazālī aṭ-Ṭūsī, ašʿaritischer Theologe und Mystiker (gest. 505/1111).

8Der große ašʿaritsiche Theologe und Exeget von sowohl Qurʾān als auch Ibn Sīnā, Abū ʿAbd Allāh Muḥammad Faḫr ad-Dīn ar-Rāzī (gest. in Herāt, 606/1209).

9ʿAlī Abū l-Ḥasan Sayf ad-Dīn al-Āmidī at-Taġlabī, Theologe, der den Ḥanbalismus zugunsten des Šāfiʿismus verließ, interessierte sich für Philosophie, war aber anti-avicennisch (gest. 631/1233).

10Das heißt die Verbesserung des Denkens der Philosophen, die dem Islam anhängen, im Vergleich zu ihren griechischen Vorgängern.

11Qurʾān, Luqmān, 31:25.

12Abū l-Maʿālī ʿAbd al-Malik al-Ǧuwaynī, Imām al-Ḥaramayn, ašʿaritischer Theologe, Lehrer von al-Ġazālī (gest. 478/1085).

13Abū Bakr Muḥammad al-Bāqillānī, ašʿaritischer Theologe (gest. 403/1013).

14Abū l-Ḥasan al-Ašʿarī, kalām-Theologe (Baṣra, 260/873–Baġdād, 324/935).

15ʿAbd Allāh ibn Saʿīd al-Qaṭṭān al-Baṣrī, ein bedeutender Theologe des mitt­leren Weges zur Zeit der muʿtazilitischen miḥna (gest. 241/855?).

16Die Schüler des Theologen Abū ʿAbd Allāh Muḥammad ibn Karrām (gest. 255/869).

17Ibn Taymiyya, Minhāǧ as-sunna an-nabawīya, Bd. 3, S. 283–9 und 293–5